Online-Reihe „Gesprächsbereit“: Vol. 36: Gescheit informiert? Differenzierte Perspektiven und Fakten aus dem Globalen Süden finden
Am Dienstag, den 1. Dezember, von 12 bis 13 Uhr
Wenn Themen aus dem Globalen Süden in deutschsprachigen Medien vorkommen, dann meist im Zusammenhang mit den „4K“: Krisen, Kriege, Katastrophen und Krankheiten. Perspektiven von Menschen aus Asien, Lateinamerika und Afrika oder Berichte über andere Themen, die ihren Alltag prägen, sind dagegen selten. Wie soll auch differenzierte Berichterstattung entstehen, wenn etwa das ARD-Studio in Nairobi für mehr als 30 afrikanische Staaten zuständig ist? Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie wir Informationsquellen kritisch prüfen und uns vielfältiger informieren können. Welche journalistischen Kanäle aus Ländern des Globalen Südens können wir nutzen? Social Media und Podcasts bieten neue Möglichkeiten. Schickt uns gerne vorab Empfehlungen für passende Publikationen und Medien aller Art!
Impuls: Gesprächsbereit Team
Egal ob privat, ehrenamtlich oder beruflich motiviert: Alle sind herzlich eingeladen sich mit ELAN und externen Partner*innen zu aktuellen Spannungsfeldern im Bereich des globalen Engagements auszutauschen. Jeden Monat geht es um ein zentrales Thema, das mit einem Impuls eingeführt und dann gemeinsam besprochen wird: Um was geht es hier im Kern? Inwiefern hat das Thema in meinem Leben bzw. meiner Arbeit eine Bedeutung? Welche anderen Perspektiven gibt es? Was machen wir jetzt damit?
Anmeldung
Interessierte können sich über folgenden Link anmelden: https://eveeno.com/Gespraechsbereit26.
Jeder Termin wird vom Gesprächsbereit-Team inhaltlich begleitet. Je nach Thema stoßen weitere Expert*innen als Impulsgebende hinzu.
Online-Reihe „Gesprächsbereit“: Vol. 35: Ruanda-Partnerschaft im Blick: Zusammenarbeit in bewegten Zeiten
Am Dienstag, den 3. November, von 12 bis 13 Uhr
Ruanda ist seit über 40 Jahren Partnerland von Rheinland-Pfalz. Die Partnerschaft gilt als eine der ältesten und intensivsten regionalen Partnerschaften zwischen Deutschland und einem Land auf dem afrikanischen Kontinent und umfasst zahlreiche Projekte in den Bereichen Bildung, Kommunalentwicklung und Zivilgesellschaft. Gleichzeitig steht Ruanda aktuell verstärkt im Fokus internationaler Debatten. Der Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo sowie mögliche migrationspolitische Kooperationen mit europäischen Staaten werfen neue Fragen zur Rolle des Landes auf. Was bedeuten diese Entwicklungen für die Partnerschaft und für die Zusammenarbeit? Wie lassen sich langjährige Kooperation, politische Verantwortung und aktuelle Herausforderungen miteinander in Einklang bringen?
Impuls: Layla Engeln (Geschäftsführerin, Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/ Ruanda e.V.)
Egal ob privat, ehrenamtlich oder beruflich motiviert: Alle sind herzlich eingeladen sich mit ELAN und externen Partner*innen zu aktuellen Spannungsfeldern im Bereich des globalen Engagements auszutauschen. Jeden Monat geht es um ein zentrales Thema, das mit einem Impuls eingeführt und dann gemeinsam besprochen wird: Um was geht es hier im Kern? Inwiefern hat das Thema in meinem Leben bzw. meiner Arbeit eine Bedeutung? Welche anderen Perspektiven gibt es? Was machen wir jetzt damit?
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Jeder Termin wird vom Gesprächsbereit-Team inhaltlich begleitet. Je nach Thema stoßen weitere Expert*innen als Impulsgebende hinzu.
Online-Reihe „Gesprächsbereit“: Vol. 34: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Was bedeutet Dekolonialisierung?
Am Dienstag, den 6. Oktober, zwischen 12 und 13 Uhr
Eine allgemein gültige, objektive Antwort auf die Frage, was Dekolonialisierung eigentlich bedeutet, gibt es nicht. Genau das ist auch ein Grund, warum manche gesellschaftliche Akteur*innen Berührungsängste haben, während andere den Begriff als Modewort benutzen und damit verwässern. Aber was bedeutet Dekolonialisierung im Kern? Wie könnten entsprechende Prozesse in der Praxis aussehen? Wer entscheidet, ob sie in die richtige Richtung gehen – und was wäre überhaupt die „richtige“ Richtung? Diese Veranstaltung möchte Orientierung bieten und Impulse geben, den Prozess mit einer machtkritischen Haltung anzustoßen.
Impuls: Johara Sarhan (Ko-Leitung der Koordinierungsstelle Gesamtstädtischer Aufarbeitungsprozess zu Berlins kolonialer Vergangenheit)
Egal ob privat, ehrenamtlich oder beruflich motiviert: Alle sind herzlich eingeladen sich mit ELAN und externen Partner*innen zu aktuellen Spannungsfeldern im Bereich des globalen Engagements auszutauschen. Jeden Monat geht es um ein zentrales Thema, das mit einem Impuls eingeführt und dann gemeinsam besprochen wird: Um was geht es hier im Kern? Inwiefern hat das Thema in meinem Leben bzw. meiner Arbeit eine Bedeutung? Welche anderen Perspektiven gibt es? Was machen wir jetzt damit?
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Jeder Termin wird vom Gesprächsbereit-Team inhaltlich begleitet. Je nach Thema stoßen weitere Expert*innen als Impulsgebende hinzu.
Online-Reihe „Gesprächsbereit“: Vol. 33: Ziel verfehlt – Wenn Bildungsformate zu globalen Themen eher hemmen, statt zum Handeln zu motivieren
Am Dienstag, den 1. September, zwischen 12 und 13 Uhr
Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten für politische Teilhabe, öffentliche Debatten und zivilgesellschaftliches Engagement weltweit. Jedoch kontrollieren wenige Plattformkonzerne zentrale Kommunikationsinfrastrukturen, während Staaten digitale Technologien zur Überwachung oder Einschränkung von Meinungs- und Versammlungsfreiheit einsetzen. Die Digitalökonomie wirft drängende Fragen auf: Wer profitiert von der digitalen Revolution – und wer zahlt den Preis? Die Ausbeutung von Arbeitskräften im Globalen Süden, die Monopolisierung von Daten durch wenige Konzerne und die ökologischen Folgen des Tech-Booms zeigen: Die digitale Welt ist kein neutraler Raum. Kritische Stimmen sprechen in diesem Zusammenhang von einer neuen Form des Kolonialismus. Wie könnte eine gerechtere digitale Zukunft aussehen? Und wie können wir die Zusammenhänge in der Bildungsarbeit thematisieren?
Impuls: Ingo Dachwitz (Journalist, netzpolitik.org; Co-Autor des Buchs „Digitaler Kolonialismus”)
Egal ob privat, ehrenamtlich oder beruflich motiviert: Alle sind herzlich eingeladen sich mit ELAN und externen Partner*innen zu aktuellen Spannungsfeldern im Bereich des globalen Engagements auszutauschen. Jeden Monat geht es um ein zentrales Thema, das mit einem Impuls eingeführt und dann gemeinsam besprochen wird: Um was geht es hier im Kern? Inwiefern hat das Thema in meinem Leben bzw. meiner Arbeit eine Bedeutung? Welche anderen Perspektiven gibt es? Was machen wir jetzt damit?
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Jeder Termin wird vom Gesprächsbereit-Team inhaltlich begleitet. Je nach Thema stoßen weitere Expert*innen als Impulsgebende hinzu.
Online-Reihe „Gesprächsbereit“: Vol. 32: Ziel verfehlt – Wenn Bildungsformate zu globalen Themen eher hemmen, statt zum Handeln zu motivieren
Am Dienstag, den 4. August, zwischen 12 und 13 Uhr
Im Rahmen von Bildungsformaten der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und des Globalen Lernens werden junge Menschen mit den meist negativen Auswirkungen von Globalisierungsprozessen konfrontiert. Sie erkennen strukturelle Ursachen für aktuelle Ungleichheiten und erarbeiten individuelle und kollektive Handlungsoptionen. Im Idealfall führt ein Workshop zur kritischen Reflexion, größerem Interesse und langfristig zu Verhaltensänderungen. Im ungünstigsten Fall kann er jedoch auch demotivieren. Die Sensibilisierung kann Ohnmachtsgefühle und Resignation sogar verstärken. Unser Gast hat dazu verschiedene Forschungsarbeiten ausgewertet und gibt aus psychologischer Perspektive Impulse zu einer Frage, die viele Bildner*innen beschäftigt: Wie lässt sich ehrlich mit den Grenzen des eigenen Wirkens umgehen und gleichzeitig motivieren, dennoch optimistisch ins Handeln zu kommen?
Impuls: Prof. (i.R.) Dr. Margarete Imhof (Professur Psychologie in den Bildungswissenschaften, Universität Mainz)
Egal ob privat, ehrenamtlich oder beruflich motiviert: Alle sind herzlich eingeladen sich mit ELAN und externen Partner*innen zu aktuellen Spannungsfeldern im Bereich des globalen Engagements auszutauschen. Jeden Monat geht es um ein zentrales Thema, das mit einem Impuls eingeführt und dann gemeinsam besprochen wird: Um was geht es hier im Kern? Inwiefern hat das Thema in meinem Leben bzw. meiner Arbeit eine Bedeutung? Welche anderen Perspektiven gibt es? Was machen wir jetzt damit?
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Online-Reihe „Gesprächsbereit“: Vol. 31: (Nicht-)Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus – Wie kann Erinnerungskultur aussehen?
Darum geht es:
Am Dienstag, den 7. Juli, zwischen 12 und 13 Uhr
Die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte hat spät begonnen, und die Erinnerung an die Kolonialverbrechen ist nach wie vor politisch und gesellschaftlich umkämpft. Wir diskutieren, wie historische Ungerechtigkeiten sichtbar gemacht und Erinnerung aktiv sowie zeitgemäß gestaltet werden kann. Dabei geht es auch darum, wie wir als Gesellschaft Verantwortung für die koloniale Vergangenheit übernehmen können.
Impuls: Dr. Ibou Diop (Leitung des Teams „Kolonialismus erinnern“ an der Stiftung Stadtmuseum Berlin)
Egal ob privat, ehrenamtlich oder beruflich motiviert: Alle sind herzlich eingeladen sich mit ELAN und externen Partner*innen zu aktuellen Spannungsfeldern im Bereich des globalen Engagements auszutauschen. Jeden Monat geht es um ein zentrales Thema, das mit einem Impuls eingeführt und dann gemeinsam besprochen wird: Um was geht es hier im Kern? Inwiefern hat das Thema in meinem Leben bzw. meiner Arbeit eine Bedeutung? Welche anderen Perspektiven gibt es? Was machen wir jetzt damit?
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Jeder Termin wird vom Gesprächsbereit-Team inhaltlich begleitet. Je nach Thema stoßen weitere Expert*innen als Impulsgebende hinzu.
Online-Reihe „Gesprächsbereit“: Vol. 30: Wer darf helfen, wer muss sich beweisen? Koloniale Kontinuitäten in Süd-NordFreiwilligendiensten
Darum geht es:
Am Dienstag, den 2. Juni, von 12 bis 13 Uhr
Freiwilligendienste wie „weltwärts“ versprechen jungen Menschen aus Deutschland, die Welt kennenzulernen, während Teilnehmende aus dem Globalen Süden in Deutschland mit Visaproblemen, Unsicherheit und Rassismus kämpfen. Diese Ungleichheiten spiegeln koloniale Kontinuitäten wider und werfen Fragen nach Machtverhältnissen und struktureller Ungerechtigkeit auf. Zugleich wollen wir reflektieren, inwieweit ähnliche Strukturen in anderen Bereichen, wie etwa der “Geflüchtetenhilfe” wirken.
Impuls: Dr. Lucia Fuchs (Eine Welt-Fachpromotorin, VENGAN e.V.)
Egal ob privat, ehrenamtlich oder beruflich motiviert: Alle sind herzlich eingeladen sich mit ELAN und externen Partner*innen zu aktuellen Spannungsfeldern im Bereich des globalen Engagements auszutauschen. Jeden Monat geht es um ein zentrales Thema, das mit einem Impuls eingeführt und dann gemeinsam besprochen wird: Um was geht es hier im Kern? Inwiefern hat das Thema in meinem Leben bzw. meiner Arbeit eine Bedeutung? Welche anderen Perspektiven gibt es? Was machen wir jetzt damit?
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Online-Reihe „Gesprächsbereit“: Vol. 29: Neue Strategie des BMZ – zwischen globaler Verantwortung und geopolitischer Realität
Darum geht es:
Am Dienstag, den 5. Mai, von 12 bis 13 Uhr
Die internationale Entwicklungszusammenarbeit befindet sich im Wandel: Globale Krisen, zunehmende geopolitische Spannungen und veränderte Machtverhältnisse prägen die internationale Zusammenarbeit stärker als noch vor wenigen Jahren. Multilaterale Ansätze geraten unter Druck, während strategische Interessen von Staaten wieder stärker in den Vordergrund rücken. Vor diesem Hintergrund richtet auch Deutschland seine Entwicklungszusammenarbeit neu aus. In dieser Veranstaltung werfen wir einen Blick auf die aktuelle Strategie der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und diskutieren, wie sie sich in die aktuellen internationalen Entwicklungen einordnet. Welche Prioritäten setzt das BMZ? Welche politischen und geopolitischen Rahmenbedingungen prägen die Zusammenarbeit? Und: Welche Perspektiven ergeben sich daraus für die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit – auch für Akteur*innen in Rheinland-Pfalz?
Impuls: Dr. Samantha Ruppel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Friedensakademie Rheinland-Pfalz)
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Jeder Termin wird vom Gesprächsbereit-Team inhaltlich begleitet. Je nach Thema stoßen weitere Expert*innen als Impulsgebende hinzu.
Online-Reihe „Gesprächsbereit“: Vol. 28: Lateinamerika im Fokus: Neue „Hinterhof“-Politik der USA?
Darum geht es:
Am Dienstag, den 14. April, zwischen 12 und 13 Uhr
Die USA beanspruchen Lateinamerika wieder als ihren „Hinterhof“: Mit Drohungen, militärischem Druck und wirtschaftlicher Einflussnahme sichern sie sich Zugang zu Rohstoffen, schwächen souveräne Regierungen und halten Konkurrenten wie China fern. Wir sprechen mit dem Venezuela-Experten Tobias Lambert darüber, wie die Wiederbelebung der Monroe-Doktrin in Trumps zweiter Amtszeit wirkt und welche Folgen sie für die politische Selbstbestimmung der Region und für globale Gerechtigkeit hat.
Impuls: Tobias Lambert (Journalist und Autor)
Egal ob privat, ehrenamtlich oder beruflich motiviert: Alle sind herzlich eingeladen sich mit ELAN und externen Partner*innen zu aktuellen Spannungsfeldern im Bereich des globalen Engagements auszutauschen. Jeden Monat geht es um ein zentrales Thema, das mit einem Impuls eingeführt und dann gemeinsam besprochen wird: Um was geht es hier im Kern? Inwiefern hat das Thema in meinem Leben bzw. meiner Arbeit eine Bedeutung? Welche anderen Perspektiven gibt es? Was machen wir jetzt damit?
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Jeder Termin wird vom Gesprächsbereit-Team inhaltlich begleitet. Je nach Thema stoßen weitere Expert*innen als Impulsgebende hinzu.